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Probleme bewältigen, aber wie?

 

Haben Sie Probleme, die negative Emotionen hervorrufen? Haben Sie seelische, körperliche oder mentale Probleme, stimmt was in Ihrer Beziehung nicht, mit Ihrer Familie, Ihrer Arbeit? Und wollen Sie Ihre Probleme bewältigen? Dann werden Sie durch diesen Blogbeitrag eine neue Sicht auf Ihre Probleme bekommen. Denn wenn Sie diese als Wegweiser sehen und sich von ihnen leiten lassen, führen sie Sie direkt in einen Flow-Zustand, also ein Leben in Glück.

Der Zusammenhang Problem und Glückszustand ist nicht offensichtlich und auf den ersten Blick eher absurd. Denn Probleme führen zu Schmerz und Leid sowie zu Kampf oder zu Flucht. Sie stressen uns und belasten uns. Wir wollen sie weg haben, denn die negativen Emotionen, die durch sie spürbar werden, sind oft nicht auszuhalten.

 

Bewährte Strategien, die Probleme bewältigen

 

Da wir Menschen sind und keine Maschinen, sind unsere Probleme in den seltensten Fällen einfach mit ein paar Schrauben oder Klebstoff zu reparieren. Einfache Maßnahmen reichen meist nicht aus.

Dann wird häufig Ursachenforschung betrieben, denn wenn die Ursache gelöst ist, dann wird auch das Problem verschwinden, so denken wir. Das Wühlen im Schlamm der Vergangenheit ist sehr schmerzhaft und wirkt zum jetzigen Problem noch zusätzlich belastend. Dabei führt es oft nicht wirklich zum Erfolg, denn die Vergangenheit lässt sich ja gar nicht mehr ändern. Wir müssen also Maßnahmen finden, die heute wirksam sind und uns helfen, mit den Narben der Vergangenheit zu sein.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten, anders mit unseren Problemen umzugehen. Hierzu orientieren wir uns an vorhandenen Ressourcen und wenden uns von der Vergangenheit ab in Richtung Gegenwart / Jetzt und der gewünschten Zukunft / Lösung. Dies wird auch ressourcen-orientierte und lösungs-orientierte Arbeit genannt.

Schon Albert Einstein hat einen ähnlichen Umgang mit Problemen vorgeschlagen:

 

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 

Aus diesem Grund springen wir weg von der problem-orientierten und vergangenheits-orientierten Denkweise, die nach den Ursachen des Problems sucht. Wir springen hin zu einer Denkweise, die auf Lösungen gerichtet ist und die zur Verfügung stehenden Ressourcen sucht und nutzt. Wir drehen den Spieß einfach um und schauen uns nicht die Ursache für das Problem an, sondern wie es jetzt gerade auf uns wirkt. Und wenn wir genau schauen, dann erkennen wir, was wir jetzt brauchen und benötigen, um zufrieden und glücklich zu sein, was das tiefe Bedürfnis ist, das hinter diesen Emotionen steht. Diese Sichtweise ist nicht schwierig, aber sie muss geübt werden, denn leider sind wir gewohnt, in bekannte und bewährte Denkmuster zurück zu fallen.

 

Emotionen sind der Schlüssel zu unseren Bedürfnissen

 

Hierbei übernehmen unsere Emotionen, insbesondere die negativen die Führung. Denn sie weisen uns darauf hin, was wir für Bedürfnisse haben und was wir brauchen und benötigen. Die negativen Emotionen, die auftauchen, wenn wir an unser Problem denken, sind nämlich Hinweisgeber. Sie leiten uns direkt zu unseren tiefsten Wünschen und Bedürfnissen.

Meist können wir dann die Probleme bewältigen, indem wir dafür sorgen, dass unsere Wünsche und Bedürfnisse befriedigt werden. Dann geht Problem-Bewältigung leicht und schnell und trifft uns in unserem tiefsten Kern. Wir werden gesehen und in unserem So-Sein anerkannt und wert geschätzt. Diese Zufriedenheit löst Glücksgefühle aus und unser Leben gerät automatisch wieder in den Flow. Das Problem löst sich nach so einer Arbeit oft alleine oder die richtigen Maßnahmen ergeben sich und lassen sich einfach umsetzen.

 

Vom Problem zum Flow

 

Nun soll das Vorgehen nochmal zusammengefasst werden:

  1. Problem wird bewusst und Wunsch, es zu lösen
  2. Wo und wie im Körper wird das Problem gespürt?
  3. Welche Emotionen sind mit dem Problem verknüpft?
  4. Welche Gedanken / Sätze tauchen auf?
  5. Welche Bedürfnisse / Wünsche stecken hinter diesen Emotionen?
  6. Wie können diese Bedürfnisse / Wünsche jetzt befriedigt werden?
  7. Woran merke ich es oder wer merkt es, wenn die Bedürfnisse / Wünsche befriedigt sind?

Und irgendwann kommt der Punkt, an dem Sie sich über ihr nächstes Problem freuen, denn Sie wissen, es ist nur wieder ein Hinweis-Geber für meine Bedürfnisse und Wünsche.

 

Folgen Sie diesen Wegweisern direkt ins Glück!

 

 

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