Gesund Süßen

 

Honig

 

Der erste Kontakt mit Naturheilkunde war in meinem 13. Lebensjahr, wegen Allergien gegen fast alles auf dieser Welt und dazu häufigen Asthma-Anfällen. Eine der ersten Maßnahmen war die konsequente Streichung von Zucker, Weißmehl und Milcheiweiß aus meiner Ernährung. Fleisch, Eier, Butter und Sahne waren erlaubt. Damals süßten wir alles mit Honig. Dies tat meiner Gesundheit sehr gut und seitdem benötigte ich nie mehr Cortison. Deswegen gehört Honig immer noch zu meinem Haushalt, obwohl ich sonst weitgehend vegan lebe.

Ahornsirup und Dicksäfte

 

Später dann gab es in der Naturkost-Branche Ahornsirup, damals zu utopischen Preisen und noch viel später kamen Agavendicksaft und andere Dicksäfte wie Birnendicksaft auf den Markt. Diese benutze ich heute noch häufig, vor allem Reissirup mag ich gerne.

 

Stevia

 

Als dann Stevia bekannt wurde, war ich eine der ersten, die es ausprobierte, doch ich bin damit leider nicht wirklich zurecht gekommen. Auch ein Koch- und Backbuch, das die Mengen an Stevia erklärt, hat mir nicht weitergeholfen. Entweder ich empfinde es nicht als süß oder aber ich schmecke einen widerlichen Nachgeschmack. Ein optimale Dosierung habe ich nicht gefunden.

Zum Glück gibt es aber noch weitere Alternativen zum gesund Süßen!

 

Sukrin

 

Die Verwendung ist genau wie Zucker und es schmeckt auch ziemlich ähnlich, ist nur eine kleine Idee weniger süß. Aber leider ist es so teuer, dass es als Ersatz für Zucker wirklich nicht geeignet ist. Aber mal einen Tel. in Jogurt ist super lecker und ohne Kalorien. Auch gesundheitliche Bedenken gibt es – entgegen den Süßstoffen – bisher nicht.

 

Dattelmus

 

Deswegen süße ich meistens mit Datteln, die ich in Wasser einweiche und mixe. Und natürlich verwende ich gerne Obst und Trockenfrüchte, sowie Mandeln und Nüsse.

Datteln stärken auch das Yin und somit sehr wichtig, wenn es um Schlafstörungen, Unruhe-Zustände und Burn-Out geht.

 

Für alle Süßungs-Mittel gilt

 

Sie alle schwächen unser Erd-Element, also auch die Milz und bringen uns dadurch aus unserer Mitte. Gerade in unserer Gesellschaft ist es super wichtig, mit jeder Mahlzeit das Element Erde zu stärken, denn es hilft uns, besser mit Stress und Druck umzugehen und die in uns angestaute Energie auch zu benutzen. Problematisch ist allerdings, dass alle Süßungsmittel im Übermaß uns zu sehr befeuchten und somit kann die Milz nicht mehr so gut arbeiten.

 

Süßes ist wichtig – nicht nur für Kinder!

 

Wenn die Süße im Leben fehlt ist das Erdelement gestört oder zu schwach! Übergewicht, Sucht auf Süßigkeiten, Diabetes und Krankheiten des Magens sind Beispiele dafür. Aber auch Burn-Out und viele psychischen Erkrankungen sind mitbegründet, weil wir uns nicht genug „Süße des Lebens“ gönnen, sei es in unserer Lebensführung, sei es in der Ernährung. Das Erdelement wird dem Geschmack „süß“ zugeordnet, allerdings stärkt, wie oben bereits beschrieben nicht der Zucker, sondern das Getreide. Und dieses am Besten in der Vollkorn-Variante! Deswegen ist die Alternative zu Süßem Reis und Hirse oder aufgekochte Flocken, am Besten Mischungen. Diese müssen gar nicht unbedingt gesüßt werden sondern schmecken gut auch mit etwas gedünstetem Obst.

Ich koche dazu eine große Menge Reis oder Hirse im Reiskocher, meist koche ich noch Möhren-Stücke mit. Diese lässt sich im Kühlschrank mehrere Tage lagern. Somit kann ich dann immer die Menge entnehmen, die ich gerade benötige.

Etwas warme Sojamilch, Zimt und das gekochte Getreide und fertig ist der schnelle Nachtisch. Nur nicht direkt aus dem Kühlschrank essen, sonst wird die Milz geschwächt….

 

Zucker raubt uns Energie und bringt uns aus der Mitte

 

Leider ist Zucker aber, obwohl er süß schmeckt, für unser Erdelement schädlich und raubt uns dort noch die letzte Energie, die wir vielleicht haben. Deswegen ist Zucker leider verboten und muss mit natürlichen süßen Lebensmitteln ersetzt werden. Am Besten ist dabei Getreide wie Amaranth, Quinoa, Dinkel, Hirse, Hafer und Buchweizen sowie Wurzelgemüse und Kartoffeln. Getreide werden meist noch einem weiteren Element zugeordnet und unterstützen und nähren uns auf ganzheitliche Weise. Außerdem lassen sie sich gut vorkochen, so dass man sie dann schnell einem Gemüse oder Salat beifügen kann.

 

Deswegen gilt:

 

Süßigkeiten, Kuchen und andere Leckereien gesüßt mit gesunden Süßungsmitteln sollten nur in Maßen gegessen werden. Zucker und damit gesüßte Lebensmittel dagegen sollten stark reduziert werden und bei körperlichen und psychischen Krankheiten komplett vom Speiseplan verschwinden. Ich habe ja oben beschrieben, wie gut das bei mir geholfen hat.

 

Die Wunder-Dattel

 

Es gibt allerdings eine Sorte Datteln, die nicht befeuchten und die Milz stärken:

Rote Datteln (Jujube, chinesischer Name Dazao)

Diese nähren auch das Blut.

 

Hier ein paar Links, die Sie zu den interessanten Informationen führen.

Dattelmus

Sukrin

Kochen und Backen mit Sukrin

 

CC BY 4.0 Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung 4.0 international.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *