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Diagnose in der TCM

 

In der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist eine umfassende Diagnose notwendig. Hierbei ermittelt der Therapeut den Zustand von Qi, Yin, Yang und Blut und kann so die geeignete Therapie erarbeiten. Um hier ein genaues Bild zu bekommen, ist Ihre Mitarbeit notwendig.

Als erstes werden Sie genau befragt und es sind nicht nur körperliche und psychische Beschwerden interessant. Wichtig ist auch Menstruation, Stuhlgang, Urin und was die Beschwerden bessert oder verschlechtert. Aber es sind auch Ihre Vorlieben wichtig, z.B. Klima sowie Bewegung. Ebenfalls ist es hilfreich, die Ernährungsgewohnheiten und den Schlaf mit einzubeziehen. Außerdem sollten Sie über die wichtigsten schweren Krankheiten, Ereignisse und Operationen informieren. Haben Sie Arztberichte oder Laborberichte, dann können Sie diese mitbringen.

Und auch wenn Heilpraktikerin Silke Geßlein ihren Schwerpunkt auf Psychotherapie gelegt hat, so betrachtet und behandelt sie doch immer den ganzen Menschen. Denn die Psyche kann nicht ohne den Körper gesunden. Oft liegen die Ursachen für psychische Beschwerden auch im Körper oder umgekehrt. Genau hier setzt TCM an.

Deswegen seien Sie nicht erstaunt, wenn zuerst einmal Sie in Ihrem Gesamtbild angeschaut werden und die Psyche nur einen kleinen Teil des Gesprächs einnimmt. Doch die Diagnose in der TCM ist damit noch nicht beendet.

 

Zungen- und Puls-Diagnose

 

Nach der Befragung folgt die Zungen- und Puls-Diagnose.

Zu diesem Zweck ist es notwendig, dass Sie am Tag der Behandlung weder Kaffee trinken, noch schwarzen Tee oder Alkohol. Auch scharf gewürztes Essen und mit Farbstoff angereicherte Bonbons oder Süßigkeiten sollten Sie meiden. Rauchen, Essen und Trinken von Kräutertee oder Softdrinks sollten Sie ca. 2 h vor der Zungendiagnose einstellen. Wasser in jeder Temperatur dürfen Sie trinken. Gut ist es, wenn Sie gleich morgens nach dem Aufstehen ein Foto von Ihrer Zunge machen und es mitbringen. Auch das Zungenschaben sollten Sie für 2 bis 3 Tage unterlassen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.

Nach der Diagnose erarbeitet Heilpraktikerin Silke Geßlein die Therapie. Sie kann Akupunktur anwenden, Kräuter oder Spagyrik verordnen und Ihnen auch Ernährungsempfehlungen geben. Denn die meisten Beschwerden sind durch die Lebensgewohnheiten verursacht oder zumindest mit bedingt. Somit haben Sie es in der Hand, über deren Änderung schneller und langfristiger eine Heilung und Harmonisierung zu bewirken. Und auch Rückfälle werden meist vermieden.

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