Tensegrity bedeutet dynamische Stabilität. Einzelne Gebilde, wie beispielsweise Metall-Stäbe werden duch flexible Verbindungen, wie Stahl-Seile miteinander verbunden. So entsteht ein Körper, Kunstwerk oder Bauwerk, das in sich stabil ist und gleichzeitig flexibel auf Druck, Zug und Bewegung reagieren kann. Kennen Sie das Olympiastadion in München? Dies ist in Tensegrity-Bauweise konstruiert. Bei Wikipedia gibt es faszinierende weitere Beispiele.

Und nach dem Tensegrity-Prinzip funktioniert auch unser Körper, bei dem die Knochen über das Bindegewebe flexibel verbunden sind und die Muskeln diese Systeme aktiv bewegen können. Deswegen ist die Wirbelsäule in Wirklichkeit keine starre Säule, die etwas Schweres tragen kann, sondern ein dynamisches System aus Wirbeln, vom Bindegewebe in eine Säulenform gebracht. Dieses Bindegewebe nun wird auch Faszien genannt.

In letzter Zeit wurde entdeckt, dass nicht allein die Muskeln für Verspannungen und Schmerzen zuständig sind, und folglich therapiert werden müssen, sondern dass die Faszien miteinander verkleben können und dadurch Schmerzen entstehen. Dazu kommt, dass jede einzelne Muskelfaser ebenfalls von Faszien umhüllt ist und somit auch muskuläre Verhärtungen und Verspannungen in Wirklichkeit fasziale Ursachen haben. Um Schmerzen ganzheitlich behandeln zu können, ist es notwendig, diese Faszien effektiv anzusprechen. Dazu gibt es inzwischen einige bekannte Möglichkeiten, unter anderem die Selbstmassage mit Rollen, wie beispielsweise der Black-Roll. Diese Therapien sind leider teilweise sehr schmerzhaft und eher für sportliche Menschen geeignet. Für Schmerzpatienten müssen diese Übungen abgewandelt werden.

Heilpraktikerin Silke Geßlein erklärt Ihnen hier, wie das geht.

Noch viel effektiver, vollkommen schmerzfrei und sehr entspannend für Körper, Geist und Seele ist die Fasziale Tensegrity-Massage. Dies ist eine der ganzheitlichen Therapien, die auf Faszien, Muskeln, leichte Knochenfehlstellungen, psychische Erkrankungen, das vegetative Nervensystem, den Blutdruck und vieles mehr harmonisierend und ausgleichend einwirkt.

Fasziale Tensegrity-Massage

Letztendlich wirkt jede Massage immer auch auf die Faszien, da diese eng mit den Muskeln verbunden sind und jede einzelen Muskelfaser von einer Faszienhülle umgeben ist. Somit gab es Faszienmassagen lange bevor dieses Wort kreiert wurde.  Doch natürlich kann man die Faszien gezielt ansprechen. Dies geschieht mit wenig Öl, viel Druck und langsamen gleichförmigen Bewegungen. Das wichtigste Kriterium für tiefgreifende und ganzheitliche Wirkung ist die absolute Schmerzfreiheit. Diese wird erreicht, indem der Druck Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst wird.

Da im Gewebe ebenfalls viel Säure und Giftstoffe gespeichert sind, regt die Fasziale Tensegrity-Massage sogar die Entgiftung an und es kann nach der Massage erstmal zu Katergefühl und Erschlagenheit kommen, wie nach einer durchzechten Nacht. Dies reguliert sich mit viel Trinken von Wasser und basischen Tees schnell wieder und dient ihrer gesamten Gesundheit, sogar ihrer psychischen. Denn Giftstoffe im Körper können zu chronischen Krankheiten und Beschwerden des Körpers und der Psyche führen, wie depressiven Verstimmungen. Besonders intensiv ist auch die Wirkung auf das Nervensystem. Dies bewirkt, dass Sie vielleicht einschlafen könnten. Doch das ist nicht schlimm, sondern gewünscht. So kann es sein, dass nach einigen Behandlungen mit der Faszialen Tensegrity-Massage sogar Burn out, Tinnitus und andere psychische, nervliche oder vegetative Erkrankungen deutliche Besserung zeigen. Sogar in der Regeneration von Schlaganfallpatienten und bei MS und Parkinson hat diese Massage hilfreiche Wirkung erbracht.

Somit ist diese ganzheitliche Massage ein wichtiges Element der Psychotherapie, das in keinem Therapieplan fehlen sollte.

Wundercode des Heilpulsierens

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